So bereitest du dich auf die Geburt vor – Die Rahmenbedingungen - Judes Family Direkt zum Inhalt
100 Trial Diapering - free shipping above 100€ in the Europe (incl. UK & Norway) - free shipping above 300€ worldwide 100 Trial Diapering - free shipping above 100€ in the Europe (incl. UK & Norway) - free shipping above 300€ worldwide
Suche
Warenkorb
Produkt Empty Cart Preis Menge Product image
  • :

Zwischensumme:
Inklusive Steuern. Versandkosten werden an der Kasse berechnet.
Ihr Warenkorb ist leer

So bereitest du dich auf die Geburt vor – Die Rahmenbedingungen

Judes Schwangere in Gelb vor Feld Auf Geburt vorbereiten

Photo by Anna Hecker on Unsplash

 

Die meisten Frauen haben ein klares Bild im Kopf, wenn sie an Geburt denken. Geprägt durch Erzählungen von Familie und Freunden, von Ausschnitten aus Filmen und der ganz eigenen Vorstellung. Während die einen die Ankunft des Babys mit Freude erwarten, ist die Vorstellung einer Geburt für andere nicht selten mit Ängsten verbunden.

Vielleicht erwartest du ein Baby und hast deshalb hier hergefunden, dann: herzlichen Glückwunsch! Dir steht Wunderbares bevor! Doch auch, wenn du dich auf eine mögliche Schwangerschaft erst noch vorbereiten möchtest, bist du hier genau richtig. Wir zeigen dir nicht nur, wie du dich am besten auf die Geburt deines Kindes vorbereitest, sondern auch, wie du mit deinen Ängsten umgehst, um möglichst entspannt und gelassen in diesen spannenden Lebensabschnitt zu starten.

Welche Entscheidungen muss ich vor der Geburt treffen? Vor der Geburt solltest du entscheiden, wo du entbinden möchtest und wen du bei der Geburt dabei haben möchtest. Auch solltest du genaue Vorstellungen für den Ablauf der Geburt im Kopf haben und diese mit deiner Begleitperson teilen. Entscheide, welche Eingriffe du zulässt und welche Mittel nur im Notfall zum Einsatz kommen sollen.

Wir haben dir einen kleinen Leitfaden mit den wichtigsten Rahmenbedingungen erstellt, um dich auf die bevorstehende Geburt vorzubereiten.

Vorbereitung auf die Geburt: Du schaffst das!

Auch wenn es dir vielleicht Angst macht, kannst du mit Selbstvertrauen an die Geburt deines Kindes herangehen. Die Geburt ist ein natürlicher Vorgang und dein Körper ist genau dafür gemacht. Auch kannst du dich vertrauensvoll an eine Hebamme und deine Ärzte wenden, für diese gehören Geburten zum Alltag und sie werden dich unterstützen, so gut sie können.

Besonders die Hebamme kann eine wichtige Rolle spielen, denn aufgrund ihrer Erfahrungen kann sie dir helfen, den passenden Arzt und die perfekte Klinik für deine Bedürfnisse zu finden. Beginne früh mit der Suche nach einer Hebamme und achte beim Kennenlerngespräch auf dein Bauchgefühl. Schließlich soll dich diese Person durch die ganze Schwangerschaft und die ersten Monate nach der Geburt begleiten.

Tipp: Wenn dir die intensive Betreuung durch Hebammen wichtig sind, könnte ein Geburtshaus der richtige Ort für dich sein. Aber dazu gleich mehr.

Auch wenn Hebammen eine wichtige Unterstützung sind, solltest du dich auch selbst mit allen Themen rund um die Geburt befassen, um auch mental auf die Geburt vorbereitet zu sein und optimistisch in die Geburt zu gehen. Im Folgenden haben wir einen Leitfaden erstellt, welcher dich perfekt auf die Geburt vorbereitet. Dabei gehen wir vordergründig auf folgende Themen ein:

  • Der Ort der Entbindung

  • Dein Geburts-Team

  • Dein Geburtsplan

  • Kliniktasche und Behörden

  • Auf alles gefasst sein

  • Die erste Zeit nach der Geburt

Deinen Partner solltest du in sämtliche Entscheidungen einbeziehen, dennoch werden wir uns im Folgenden ganz auf dich konzentrieren.

Judes Geburt in Badewanne ab wann auf geburt vorbereiten

Photo by Rebekah Vos on Unsplash

Die Wahl des Ortes für die Geburt

Eine der wichtigsten Entscheidungen bei der Vorbereitung auf die Geburt ist die Wahl des Geburtsortes. Wo soll dein Kind auf die Welt kommen? Wie du dich optimal auf die Geburt vorbereitest, hängt stark von dieser Entscheidung ab.

Im Folgenden stellen wir dir die drei üblichen Entbindungsorte vor:

  • Eine Klinik

  • Ein Geburtshaus

  • Dein eigenes Zuhause

Die Klinik als Geburtsort

Eine Klinik bietet dir aus medizinischer Sicht die größte Sicherheit. Geburten stehen hier an der Tagesordnung und fachkundige Ärzte sind innerhalb von Sekunden bei dir. Statistisch gesehen sind Geburtshäuser aber genau so sicher wie Krankenhäuser - mehr dazu gleich.

In Krankenhäusern sind moderne Kreißsäle weitestgehend wohnlich eingerichtet und auf verschiedenste Bedürfnisse ausgelegt. Neben Entbindungswannen stehen Gymnastikbälle und zahlreiche weitere Materialien zur Verfügung, welche du unter der Geburt nutzen kannst. Außerdem hast du, wenn gewünscht, die ganze Zeit eine erfahrene Hebamme an deiner Seite.

Um für die Zeit deines Aufenthalts nicht von deiner Familie getrennt zu sein, werden häufig Familienzimmer bereitgestellt. Alternativ musst du selbst entscheiden, ob du ein Einzelzimmer und die eventuell aufkommende Einsamkeit besser verkraftest als ein Mehrbettzimmer, welches du mit anderen Frauen teilst, die kurz vor oder kurz nach der Geburt stehen.

Die richtige Klinik für die Entbindung zu finden, ist dabei gar nicht so leicht. Die Meinungen im Bekanntenkreis und im Internet können zur gleichen Klinik weit auseinandergehen. Ich würde dir empfehlen, die Kreißsaal-Führungen der einzelnen Kliniken in Anspruch zu nehmen. Diese finden in der Regel einmal im Monat oder sogar einmal wöchentlich statt. Hier wirst du von Kreißsaal-Personal durch die Geburtenstation geführt, erhältst einen Einblick in die Patientenzimmer sowie die Kreißsäle und kannst dir ein vages Bild vom Personal machen. Stelle all deine Fragen und hör genau auf dein Bauchgefühl: Ist das der Ort, an dem du dein Kind zur Welt bringen möchtest? Fühlst du dich sicher? Gut aufgehoben? Faktoren, die in die Entscheidung einfließen können, sind:

  • Anfahrtsweg

  • Allgemeiner Eindruck der Klinik und des Personals

  • Räumliche Gegebenheiten (Hat die Klinik das, was ich mir wünsche?)

  • Besitzt die Klinik eine Kinderstation? Sind sie auf Frühchen vorbereitet?

  • Würde ein Geburtsplan angenommen werden?

  • Wie hoch ist der Anteil an Kaiserschnittgeburten im Vergleich zu anderen Krankenhäusern?

 

Die Hausgeburt und das Geburtshaus

Hausgeburten gewinnen aktuell stetig an Beliebtheit. Wie der Name schon verrät, bringst du dein Kind Zuhause zur Welt. Um dich auf eine solche Geburt optimal vorzubereiten, solltest du dir eine Hebamme suchen, die auf Hausgeburten spezialisiert ist. Das Geburtshaus hingegen ist ein Mittelweg zwischen Hausgeburt und Klinik. Diese Häuser sind wohnlich eingerichtet, werden von Hebammen betrieben und besitzen dennoch eine gute Anbindung an medizinische Versorgung. Besonders an Geburtshäusern ist, dass die schwangeren Eltern ihre Hebammen (ja, es ist oft ein ganzes Team) bereits in den Monaten vor der Geburt regelmäßig treffen und kennenlernen. So entsteht ein enges Vertrauensverhältnis, das vielen hilft bei der Geburt. Wie oben erwähnt, sind Geburten im Geburtshaus in der Statistik so sicher wie im Krankenhaus. Gleichzeitig kommen Geburtshäuser oft mit weniger Eingriffen aus (PDAs dürfen z.B. gar nicht gegeben werden).

Judes Schwangere mit Händen am Bauch psychisch auf geburt vorbreiten

Photo by John Looy on Unsplash

Wer soll bei der Geburt dabei sein?

Eine Geburt ist ein besonderer und intimer Moment. Überlege dir vorher gut, mit wem du diesen Moment teilen möchtest und wer dir eine Hilfe sein kann. Die Geburt ist dein Moment und den musst du mit niemandem teilen, den du nicht wirklich dabei haben möchtest. Neben deinem Partner kann auch die eigene Mutter, die Schwester oder sonstige Verwandte und Freunde bereichernd für dein Geburts-Team sein.

Die Begleitperson kann die Grundstimmung bei der Geburt wesentlich und positiv beeinflussen. Im besten Fall entscheidest du dich für jemand Vertrauten, der Ruhe und Sicherheit ausstrahlt, auch wenn es turbulent wird. Personen, die kein Blut sehen können oder selbst schnell nervös werden, sind hingegen keine große Hilfe.

Dir und deiner Begleitperson sollte klar sein, dass die Geburt nach deinen Regeln abläuft, weshalb du sie in die Vorbereitungen der Geburt einbinden solltest. Unter der Geburt können Bedürfnisse stark schwanken und was sich im einen Moment noch gut anfühlt, kann im nächsten gänzlich falsch sein. Deine Begleitung sollte sich an deine Bedürfnisse anpassen können und es nicht persönlich nehmen, wenn du sie zurückweist. Zusätzlich könnt und solltet ihr vorher besprechen, wie dich deine Begleitung am besten unterstützen kann. Teil ihm oder ihr vor der Geburt mit, was dich entspannt, welche Musik dir guttut und welche Wünsche du für die Geburt hast. Solltest du unter der Geburt nicht mehr klar denken können, muss die Person auch ohne konkrete Anweisungen handeln können.

Abgesehen von deiner Begleitperson, kannst du auch weitere Rahmenbedingungen bestimmen. So entscheidest du selbst, wann, wie lange und ob du überhaupt eine Hebamme an deiner Seite haben möchtest. Vielleicht fühlst du dich sicherer, wenn sich regelmäßig jemand nach dir erkundigt oder bei dir bleibt. Vielleicht möchtest du dich aber auch ganz auf dich konzentrieren. In dem Fall kannst du mit dem Personal vereinbaren, dass diese den Raum nur betreten, wenn du die Klingel betätigst. 

Geburtsplan: Wie soll die Geburt ablaufen?

Um dich gut auf die Geburt vorzubereiten, solltest du dich damit beschäftigen, wie deine Wunschgeburt aussieht. Hierfür solltest du dir selbst folgende Fragen stellen und deine Vorstellungen mit deiner Hebamme besprechen:

  • Wie viel Platz brauche ich? Möchte ich in der Wehenphase in Bewegung bleiben? Also herumlaufen oder auf einem Gymnastikball wippen? Oder bevorzuge ich ein Bett oder eine gemütliche Liege?

  • Brauche ich Musik

  • Welche Raumtemperatur wird mir guttun? 

  • Kann ich mir vorstellen, die Wehenphase in der Badewanne zu verbringen oder sogar eine Wassergeburt zu haben?

  • Wie viel Unterstützung werde ich brauchen? Möchte ich Begleitperson und Hebammen um mich haben oder lieber in Ruhe gelassen werden?

  • Welche Ausnahmesituationen machen mir Angst und wie kann ich dagegen vorgehen? 

  • Welche medizinischen Eingriffe kann ich akzeptieren und welche sollen nur dann zum Einsatz kommen, wenn meine oder die Gesundheit des Kindes gefährdet ist? (PDA, Dammschnitt, Kaiserschnitt …)

  • Welche Vorgänge und Eingriffe darf und möchte ich als Patientin ablehnen? (regelmäßiges CTG, vorsorgliches Legen eines Zugangs oder der PDA …)

  • Was ist mir nach der Geburt wichtig? (Bonding, also intensive Kuschelzeit, soll dein Baby nackt bleiben? Wie beziehst du deinen Partner ein?)

Erstelle einen möglichst detaillierten Plan für die Geburt und teile deine Vorstellung mit deiner Hebamme und deiner Begleitperson, sodass diese im Ausnahmefall für dich einstehen können.

Judes Schwangere Naturhintergrund ab wann auf geburt vorbereiten

Photo by Ryan Franco on Unsplash

Die Geburt – Sei auf alles vorbereitet!

Wie sagt man so schön: Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Nachdem mein erster Sohn als ungeplanter Kaiserschnitt auf die Welt kam und ich kaum positive Erinnerungen an die Geburt hatte, sollte meine Tochter zu Hause im Kreis der Familie auf die Welt kommen. Der Plan stand, wir waren vorbereitet und voller Vorfreude. Kurz vor der Geburt, etwa in der 36. Schwangerschaftswoche stellte man fest, dass meine alte Kaiserschnittnarbe einer natürlichen Geburt nicht standhalten würde und mein Leben sowie das Leben meiner ungeborenen Tochter auf dem Spiel stünde.

Aus der Hausgeburt wurde ein geplanter Kaiserschnitt. Da ich dieses Mal auf alles vorbereitet war, ein festes Datum für den Kaiserschnitt bekam und die Ärzte mir liebevoll sämtliche Details der bevorstehenden Geburt erklärten, hatte ich eine großartige Geburt. Die Ärzte blieben auch während des Kaiserschnittes durchweg in Verbindung mit mir, mein Partner war an meiner Seite und durfte nackig mit unserem Baby kuscheln, bis ich aus dem OP kam.

Was ich dir damit sagen will: Sei auf alles vorbereitet. Informiere dich neben der natürlichen Geburt über den Ablauf des Kaiserschnittes und stelle auch hierfür deine Wünsche zusammen. Mir war wichtig, dass wir nach der Geburt zwei Stunden lang als Familie für uns sein durften und unser Baby bis auf die Windel nackt bleiben durfte. 

Sprich mit deiner Hebamme, deinem Partner und den Ärzten über alles, was dich bedrückt, sodass du für sämtliche Eventualitäten eine akzeptable Lösung im Kopf hast. So kannst du dich auch psychisch optimal auf die Geburt vorbereiten.

Die Kliniktasche und die Ankunft Zuhause

Zum Schluss gebe ich dir den Tipp, deine Kliniktasche frühzeitig zu packen. Überlege hierbei, was dir besonders guttut. Neben bequemer Kleidung bestand meine Kliniktasche größtenteils aus Snacks, denn Krankenhausessen ist einfach nicht mein Ding. Für meine Kinder hatte ich ein Lieblingsoutfit für den Heimweg und eine Kuscheldecke dabei.

Bereite dich außerdem auf die ersten Tage nach der Geburt vor. Informiere dich, welche Behördengänge in den ersten Wochen anstehen, welche Themen du bereits vor der Geburt behandeln kannst und ob dein Partner Dinge in deinem Namen regeln darf. Fülle zudem die Vorratskammer, denn niemand will mit einem Neugeborenen erst mal in den Supermarkt. Sorge dafür, dass Essen im Haus ist, welches schnell zubereitet werden kann, um euch Zeit zu sparen. Hierfür kannst du auch vorkochen oder deine Familie bitten, dich zu unterstützen. Die erste Zeit nach der Geburt solltest du mit einem Baby und wenn möglich, deinen Partner im Bett verbringen und die Ankunft des neuen Familienmitglieds genießen.

Judes Baby mit Papa auf geburt vorbereiten mental

Photo by @ablondesgirljourney

Pläne für die erste Zeit mit Säugling

Bereits während der Schwangerschaft solltest du dir Gedanken darüber machen, wie die erste Zeit nach der Geburt aussehen soll. Möchtest du stillen und was benötigst du dafür? Vielleicht möchtest du einen Kurs bei einer Stillberatung machen. Wer kümmert sich während des Wochenbetts ums Essen? Wo soll dein Baby schlafen?

Eine wichtige Frage möchten wir dir abnehmen, nämlich: Mit welchen Windeln möchte ich wickeln?

Die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz werden immer relevanter. Als eines der größten Probleme gilt die Menge an Müll, die täglich produziert wird und unsere Umwelt negativ beeinflusst. So bestehen etwa 10 bis 15 Prozent des Restmülls ausschließlich aus Wegwerfwindeln. Pro Kind entsteht im Laufe der Wickelzeit rund eine Tonne Windelmüll. Eine ganze Tonne Müll, welche spielend leicht gemieden werden kann.

Wir von Judes haben es uns zur Aufgabe gemacht, eine nachhaltige und dennoch genauso einfache Alternative zu Einwegwindeln zu erfinden. Die von uns entwickelten Stoffwindeln sind saugstarkhautfreundlich und auslaufsicher. Und das wichtigste: Sie sind wiederverwendbar. Nach der Benutzung werden sie gewaschen und erneut verwendet. Die von uns verwendeten Materialien sind so hochwertig, dass die Stoffwindeln noch an bis zu vier weitere Wickelkinder weitergegeben werden können. Mit einem Set Judes können also bis zu fünf Tonnen Müll vermieden werden.

Ob unsere Windeln zu dir und deinem Kind passen und welches Set das richtige ist, findest du in diesem Test heraus.

 

We use cookies to ensure you get the best experience on our website.