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Obstipation in der Schwangerschaft: Wie sie entsteht und was hilft

Judes Schwangere hält Bauch schwarzes Outfit Obstipation in der Schwangerschaft

Photo by freestocks on Unsplash

 

Eine von vielen möglichen Begleiterscheinungen in der Schwangerschaft sind eine unregelmäßige Verdauung und harter Stuhl. So unangenehm das auch ist, du bist nicht allein! Etwa jede zweite Frau leidet unter Obstipation in der Schwangerschaft. Achtet man auf Kleinigkeiten im Alltag, kann man dem jedoch gut vorbeugen.

Was hilft bei Verstopfungen in der Schwangerschaft? Bei Verstopfungen in der Schwangerschaft kannst du mit viel Bewegung und einer ballaststoffreichen Ernährung für Abhilfe sorgen. Zusätzlich solltest du viel trinken, Nahrung langsam zu dir nehmen und stopfende, blähende sowie schwer verdauliche Kost meiden.

In diesem Beitrag erklären wir, wie Obstipation entsteht und welche vorbeugenden Maßnahmen du treffen kannst. Außerdem erhältst du Tipps für schnelle Hilfe bei Verstopfungen.

Obstipation – Was ist das eigentlich?

Obstipation ist die medizinische Bezeichnung für Verstopfung und bedeutet, dass die Entleerung des Darms beeinträchtigt ist. Der Stuhl ist meist hart, weshalb der Toilettengang teilweise sehr schmerzhaft und mit starkem Pressen verbunden ist. In folgenden Fällen spricht man offiziell von einer Obstipation, also einer Verstopfung:

  • Wenn der Stuhlgang vier Tage ausbleibt
  • Wenn zur Darmentleerung starkes Pressen erforderlich ist
  • Wenn ein dauerhaftes Gefühl der unvollständigen Entleerung besteht

Treten diese Anzeichen nun länger als drei Monate regelmäßig auf, spricht man von einer chronischen Verstopfung.

Judes Schwangere gelbes Kleid vor Feld obstipation schnelle hilfe

Photo by Anna Hecker on Unsplash

Obstipation in der Schwangerschaft: Ursachen, Folgen und Hilfen

In erster Linie spielen die Ernährung und der veränderte Hormonhaushalt eine große Rolle, wenn es um Verstopfungen in der Schwangerschaft geht:

  • Hormone:

Neben den körperlichen Veränderungen, verändert sich während der Schwangerschaft auch dein Hormonhaushalt. Dein Körper produziert mehr Progesteron, was die Gebärmuttermuskulatur entspannt, Kontraktionen unterdrückt und somit vorzeitige Wehen verhindert. Obendrein hat es eine beruhigende und stimmungsaufhellende Wirkung. Allerdings sorgt es auf der anderen Seite auch dafür, dass sich die Darmmuskulatur entspannt und die Verdauung somit verlangsamt wird. So kann der Körper zwar besser Nährstoffe aufnehmen, allerdings entstehen dadurch auch nicht selten Verstopfungen und Blähungen.

  • Ernährung:

Dinge, die deinem Körper ohnehin guttun, sind in der Schwangerschaft umso wichtiger. Neben einer ballaststoffreichen Ernährung benötigt dein Körper vor allem viel Flüssigkeit und Bewegung. So kurbelst du deinen Stoffwechsel an und beugst Verdauungsbeschwerden vor. Da Bewegung mit wachsendem Bauch immer schwerer fällt, wird der Darm im Laufe der Schwangerschaft träge. Besonders veränderte Ernährungsgewohnheiten durch schwangerschaftsbedingte Morgenübelkeit sind Auslöser einer Verstopfung.

  • Das heranwachsende Baby:

Beschwerden mit der Verdauung treten häufig im dritten Trimester der Schwangerschaft auf. Dein Baby wird schwerer und übt immer mehr Druck auf den Darm aus, was wiederum die Verdauung verlangsamt.

  • Eisen:

In der Schwangerschaft eingenommene Vitamine enthalten häufig größere Mengen an Eisen. Dies ist zwar wichtig für den Sauerstofftransport im Blutkreislauf, kann jedoch die Verdauung verlangsamen.

  • Psychische Faktoren:

Auch Stress, Ängste und Depressionen können die Verdauung negativ beeinflussen und so zu einer Obstipation beitragen.

 

Was sind die Folgen einer Obstipation?

Obstipation in der Schwangerschaft ist keine Seltenheit. Bis zu 44 Prozent der Schwangeren sind weltweit davon betroffen. Solltest du Anzeichen einer Verstopfung haben, ist es ratsam, mit deinem Frauenarzt oder deiner Frauenärztin zu sprechen. Für diesen gehört das Thema zum täglichen Umgang und er wird dir schnell helfen können.

Die häufigste Folge von Verstopfungen in der Schwangerschaft sind Blähungen und Hämorrhoiden. Letztere sind zwar unangenehm und häufig schmerzhaft, bilden sich jedoch in der Regel nach der Schwangerschaft wieder zurück. Zur Linderung der Schmerzen kannst du dir in Absprache mit deinem Arzt Salben verschreiben lassen.

Achtung: Eine Obstipation sollte streng beobachtet und behandelt werden, da sie im schlimmsten Fall zu einem Darmverschluss führen kann. Bei Symptomen wie geblähtem Bauch, starken Bauchschmerzen, ausbleibendem Stuhlgang sowie Übelkeit und Erbrechen solltest du dringend ein Krankenhaus aufsuchen.

Die falsche Behandlung kann außerdem zu vorzeitigen Wehen und einer verfrühten Geburt führen, weshalb du sämtliche Maßnahmen mit deinem Frauenarzt beziehungsweise deiner Frauenärztin besprechen solltest. 

Was hilft bei Obstipation in der Schwangerschaft?

Auch wenn sie sich häufig nicht gänzlich vermeiden lässt, kannst du einer Obstipation in der Schwangerschaft vorbeugen und die Symptome lindern. Durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung unterstützt du deinen Darm. Ballaststoffe wandern beispielsweise unverdaut in den Darm, saugen dort Wasser auf und sorgen so dafür, dass der Stuhl aufquillt. Dieser wird somit weicher und kann leichter ausgeschieden werden.

Besteht die Verstopfung bereits, gilt vorrangig: Ruhe bewahren. Verstopfungen sind zwar unangenehm, in der Regel jedoch harmlos. Im Folgenden findest du fünf hilfreiche Tipps bei bestehenden Verstopfungen.

Judes Schwangere in weißem Outfit in Natur obstipation schwangerschaft

Photo by Ryan Franco on Unsplash

5 Tipps bei Verstopfungen in der Schwangerschaft

  • Bewegung
  • Bewegung tut nicht nur deinem Darm, sondern auch dir selbst und deinem Kind gut. Du solltest dich daher mindestens 30 Minuten pro Tag an der frischen Luft bewegen. Neben entspannten Spaziergängen haben sich vor allem Schwimmen und leichtes Yoga bei Schwangeren bewährt.

  • Flüssigkeit
  • Als geeignete Getränke gelten Mineralwasser, Fruchtsaftschorlen und ungesüßte Tees. Während der Schwangerschaft solltest du pro Tag mindestens zwei Liter Flüssigkeit zu dir nehmen, um deinen Körper optimal zu unterstützen.

  • Ernährung
  • Nimm vorwiegend ballaststoffreiche Nahrung zu dir. Neben Früchten eignen sich Gemüse, Vollkornbrot und andere Vollkornprodukte.

  • No-Go’s
  • Verzichten solltest du während der Schwangerschaft weitgehend auf verdauungshemmende und stopfende Nahrungsmittel wie Bananen, Schokolade und Weißmehlprodukte. Auch schwer verdauliche und blähende Kost wie Hülsenfrüchte, Kohlgemüse und Zwiebeln sollten gemieden werden.

  • Langsames essen
  • Achte darauf, dir beim Essen Zeit zu nehmen. Langsames und intensives Kauen unterstützt die Verdauung, denn diese beginnt bereits im Mund.

    In besonders hartnäckigen Fällen können eingeweichte Pflaumen am Morgen für schnelle Hilfe bei Obstipation sorgen. Auch ein Glas lauwarmes Wasser auf nüchternen Magen regt die Verdauung an. Unterstützend kannst und solltest du täglich ein bis zwei Esslöffel Milchzucker zu dir nehmen, da dieser den Stuhl weich macht. Milchzucker kannst du in Saft oder Joghurt einrühren.

    Falls du zusätzliche Schwangerschaftsvitamine oder Nahrungsergänzungsmittel zu dir nimmst, solltest du die Zusammensetzung mit deinem Arzt beziehungsweise deiner Ärztin besprechen, falls Verstopfungen auftreten.

    Abführmittel und Medikamente gegen Obstipation in der Schwangerschaft

    Abführmittel und Medikamente bei Verstopfungen in der Schwangerschaft sollten stets die letzte Wahl sein und nur in Absprache mit deinem Arzt oder deiner Ärztin eingesetzt werden. Nicht alle Abführmittel sind für Schwangere geeignet, außerdem wirken diese stark entwässernd und können so zu einem ernsthaften Flüssigkeitsmangel führen. Zusätzlich bringen sie deinen Elektrolythaushalt durcheinander.

    Auch wenn der Markt zahlreiche Abführmittel, Zäpfchen und Glaubersalze gegen Verstopfungen bereithält, solltest du hier nicht auf eigene Faust experimentieren. Im schlimmsten Fall können diese Mittel zu DurchfallBauchkrämpfen sowie vorzeitigen Wehen führen und dir und deinem Baby somit ernsthaft schaden.

    Bauchschmerzen bei Verstopfungen lindern

    Eine leidige Begleiterscheinung von Verstopfungen sind Bauchschmerzen. Zu Beginn der Schwangerschaft können vorsichtige Bauchmassagen helfen, die Schmerzen zu lindern und deine Verdauung in Schwung zu bringen. Auch Wärme, zum Beispiel mithilfe einer Wärmflasche oder einem warmen Bad kann die Bauchschmerzen lindern, da diese entspannend und entkrampfend wirken.

    Judes Schwangere Picnic im Park obstipation schwangerschaftsanzeichen

    Photo by Juli Kosolapova on Unsplash

    Die richtige Ernährung nach der Schwangerschaft

    Um deine Verdauung in Schwung zu bringen und deinen Körper fit zu halten, solltest du dringend auf die richtige Ernährung achten. In diesem Beitrag gehen wir ausführlich auf das Thema ein. Auf unserem Blog findest du zahlreiche weitere interessante Beiträge rund ums Thema Geburt und Babyzeit.

    Und was du bei uns noch findest: Eine Stoffwindel, so einfach wie eine Einwegwindel. Denn wir haben es uns zum Ziel gemacht, die Zeit nach der Geburt für Eltern so einfach wie möglich zu machen. Auch Nachhaltigkeit spielt für uns eine große Rolle. Während der Wickelzeit eines Kindes entsteht etwa eine Tonne Windelmüll. Mit unseren Stoffwindeln kann diese problemlos vermieden werden - sogar mehr als das, denn Judes können noch an vier weitere Kinder weitergegeben werden.

    Judes sind so gestaltet, dass sie in der Anwendung mindestens so einfach sind, wie Einwegwindeln, wenn nicht sogar einfacher. Das System besteht aus zwei Teilen:

    • Einer saugstarken Innenwindel
    • und einer wasserdichten Überhose.

    Haben wir dich neugierig gemacht? Hier kannst du an unserem Quiz teilnehmen. Dieses verrät dir, wie gut Judes zu dir und deinem Baby passen und welches Set das Richtige für den Einstieg ist.

     

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